Fotonegative mit einem 3D-gedruckten Scanner digitalisieren

Eine große Menge an Negativen von Hand zu digitalisieren, kann ganz schön ermüdend sein. Einfacher geht das mit dem hier gezeigten Scanner.

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Lesezeit: 9 Min.
Von
  • Axel Schröder
Inhaltsverzeichnis

Im Artikel „Fotonegative digitalisieren: Scanner-Software für hochauflösende Bilder“ habe ich eine Software zum Einscannen von Fotonegativen mithilfe eines Raspberry Pi vorgestellt.

Wer mehr als eine Handvoll Fotos damit digitalisieren will, findet hier die Anleitung fĂĽr einen 3D-gedruckten Scanner, der die Ausrichtung der Streifen vereinfacht.

Kurzinfo
  • Perfekte Ausrichtung der Negative
  • Automatisches WeiterfĂĽhren des Negativstreifens
  • Mechanik aus dem 3D-Drucker

Checkliste

Zeitaufwand: 6 StundenKosten: 250 Euro

Material

  • Raspberry Pi 5 4 GB
  • MicroSD-Karte 32 GB
  • LED-Streifen weiĂź 12 V, 120 LEDs pro Meter, 0,6 m
  • Steckernetzteil 12V, 1A
  • Diffusorscheibe
  • SchubladenauszĂĽge ein Paar 200 mm (150 mm fĂĽr kurze Version)
  • 4 GummifĂĽĂźe selbstklebend
  • 30 Linsenkopf-Holzschrauben 4 Ă— 16 mm
  • 4 Zylinderschrauben M2,5 Ă— 8

Werkzeug

  • Stichsäge mit Metallsägeblatt
  • Bohrmaschine oder Bohrschrauber
  • Lötkolben
  • Schraubwerkzeug
  • Feilen

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Die stabile Anordnung von Negativstreifen, Kamera und Beleuchtung zueinander ist eine Herausforderung. Meine Lösung besteht im Wesentlichen aus sechs größeren Teilen aus dem 3D-Drucker. Dazu kommen Streifen mit weißen LEDs und eine Diffusor-Scheibe für die Beleuchtung, eine Grundplatte aus Aluminiumblech, die auch zur Kühlung der LEDs dient und das Ganze stabil und gewichtig auf dem Tisch hält. Ein Schubladenauszug als Linearführung für den Schlitten ist auch noch dabei.

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