Videoaufnahmen: macOS-Notch als Anzeigebereich fĂĽr einen Teleprompter

Bei Vorträgen und Präsentationen vor der Webcam ist es häufig schwer, Texte abzulesen, ohne dass man den Blick abwendet. Die App Notchie hilft.

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Der Notch des MacBook ist nicht nur nutzlos

Der Notch des MacBook ist nicht nur nutzlos: Er sorgt auch dafĂĽr, dass man in die Kamera schaut.

(Bild: Notchie.app)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Anzahl der Videokonferenzen hat auch Jahre nach der Corona-Krise nicht nachgelassen: Egal ob Teams, Zoom, Google Meet oder WebEx, es wird noch immer viel vor der Kamera kommuniziert. Wer dabei etwas vorträgt, schafft es oft nicht, ständig „Augenkontakt“ mit den Zusehern zu halten. Der Grund: Erstens befinden sich die Gesprächsnotizen oft in einem anderen Bereich des Bildschirms, zweitens ist die Kamera auf MacBook & Co. auch nicht besonders gut für das direkte Hineinsehen platziert. Das Tool Notchie will hier Abhilfe schaffen: Es ist eine Kombination aus Teleprompter und „Kamera im Auge behalten“-App. Dazu bedient sich die Anwendung eines cleveren Tricks.

Denn was Notchie tut, sagt bereits der Name: Vorlese- oder Notizen-Text werden direkt unter dem Notch aktueller Macs platziert, in dem wiederum die Kamera steckt. Das gilt für MacBook Pro in den Varianten mit 14 und 16 Zoll als auch beim MacBook Air – nur das Neo hat keinen Notch. Der Vorteil der Textplatzierung unter dem Notch ist simpel: Genau in diesem versteckt sich die FaceTime-Kamera. Man hat seine Augen also stets dort, wo man auch hinschauen müsste, um den Blickkontakt mit dem Publikum aufrechtzuerhalten, was Präsentationen deutlich professioneller erscheinen lassen kann.

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Notchie bietet verschiedene Möglichkeiten der Anpassung. So kann man die Textfläche vergrößern, zusammenziehen, an der Darstellung Veränderungen vornehmen und einiges mehr. Eine zentrale App dient der Steuerung, sie erfasst die jeweiligen Skripte, sodass man schnell zwischen diesen Hin und Her wechseln kann. Die Geschwindigkeit der Wiedergabe des Prompter-Texts ist ebenfalls anpassbar.

Sehr nĂĽtzlich ist auch das sogenannte Voice-Sync-Scrolling. Dabei soll sich die Prompterausgabe an der Sprache orientieren. DafĂĽr muss man der App allerdings eine Mikrofonfreigabe erteilen.

Notchie steht nur fĂĽr macOS zur VerfĂĽgung. Die App ist lobenswerterweise als Einmalkauf zu haben und erfordert kein Abo. Mit knapp 30 US-Dollar ist Notchie allerdings nicht ganz billig. Der Vertrieb erfolgt ĂĽber Apples App Store, auĂźerdem ist die App auch Teil des Setapp-Abo-Pakets. Eine Demoversion, die allerdings nur Sitzungen von maximal fĂĽnf Minuten erlaubt, kann hier heruntergeladen werden

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(bsc)