Sinkende Speicherpreise beutelten Samsung
Lange Zeit sinkende Speicherpreise hinterlieĂźen tiefe Spuren in der Bilanz des sĂĽdkoreanischen Elektronik-Konzerns.
In die roten Zahlen ist der sĂĽdkoreanische Elektronik-Konzern Samsung noch lange nicht gerutscht, aber lange Zeit sinkende Speicherpreise hinterlieĂźen doch tiefe Spuren in der Bilanz: Der Chiphersteller musste einen RĂĽckgang beim Nettogewinn im zweiten Quartal um 41 Prozent auf 1,13 Billionen Won (rund 863 Millionen Euro) verzeichnen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahrs waren es noch 1,92 Billionen Won (1,5 Milliarden Euro). Der Umsatz im zweiten Quartal wuchs dagegen um ein Prozent auf 9,84 Billionen Won (7,5 Milliarden Euro).
Die Ergebnisse lagen immerhin innerhalb der Prognosen von Analysten; so reagierte die Börse denn auch zuerst positiv auf die Ergebnisse. Immerhin konnte Samsung mit Mobiltelefonen in letzter Zeit einige Erfolge erzielen; auch die Ankündigung, die Massenproduktion von 1-GBit-DDR-SDRAMs auf 300-mm-Wafern im 0,10-Mikron-Prozess aufzunehmen, stimmte die Investoren wohl gnädig. Die Meldungen der jüngsten Zeit über wieder steigende Speicherpreise dürften Samsung ebenfalls sehr gelegen kommen. (jk)